Frohe Weihnachten aus Malaysia!

24Dez2016

Ich sitze grade auf der wunderschönen Insel Tioman. 10.000 km weit von Oldersbek entfernt. Für Weihnachten irgendwie zu weit. Inmitten des Regenwaldes, von Affen, Streifenhörnchen und Fischen die im klaren Wasser schwimmen umgeben, lässt sich Weihnachten mal anders verbringen. 






Auch hier mangelt es natürlich nicht an Weihnachtsdekoration- zum Beispiel gibt es wunderschöne bunte Plastikweihnachtsbäume, welche natürlich Weihnachtfeeling pur schaffen. Viel besser als der raumdurchflutende Tannengeruch von Mamas Gestecken und der geschmückten echten Nordmannstanne.. die bunten überaus geschmackvollen Kugeln und blinkenden Lichter sind doch 100 mal schöner als ein stimmig geschmückter Tannenbaum in rot und Gold, dazu noch mit echten Kerzen. Natürlich nicht... Spaß bei Seite. Vielleicht ist es für mich so sogar einfacher nicht so in Sehnsucht nach der Heimat zu versinken und traurig an Weihnachten da zu sitzen. Außerdem habe ich wohl unvergessliche Weihnachten  hier, an denen es sich mit ein wenig Heimat im Gepäck und Besuch von Zuhause ganz gut entspannen lässt :)! Omas Kekse und ein selbst gebautes Lebkuchenhaus bringen mir das richtige Heimatgefühl und mein kleines bisschen Weihnachten nach Singapur bzw. jetzt Malaysia  ;) ! Außerdem bin ich ja auch nicht allein. Ein kleines Stück Heimat hat sich überraschender Weise über Weihnachten und meinen Geburtstag auf die lange Reise zu mir gemacht!


So habe ich in meinen Geburtstag in der höchsten Rooftopbar der Welt reinfeiern können und an dem Abend meines Geburtstages noch mit vielen anderen Studenten ein wenig feiern dürfen. Mein persönliches Highlight war das Skypen mit Mama und Papa, Oma und Opa und Omi Geli. Die haben sich zum Kaffee und Kuchen bei uns zuhause getroffen um meinen Geburtstag zu feiern und mit mir zu Skypen. Ein kleines Stück von denn Apfelkuchen der auf dem Tisch stand hätte ich auch gern gehabt! Bei mir gab es Schwarzwälder Kirschtorte- natürlich auch eine wunderschöne Überraschung hier überhaupt  Kuchen zu bekommen ! 

Ich genieße meine Zeit hier  sehr und lerne tolle Leute kennen, reise viel und lerne so viel ich kann. Nur nehmen kann man mir  die Heimatverbundenheit nicht. 

 "Und egal, wie oft es mich auf Reisen und in weit entfernt gelegene Gegenden zieht. Eine steife Brise trägt mein Herz stetig zurück. Land zwischen den Meeren vor dem sich im Wind sogar die Bäume verneigen, Du bist der wahre Grund, warum Kompassnadeln nach Norden zeigen!" (Mona Harry- Liebeserklärung an den Norden) 
Mit diesen Worten, die mir momentan mehr aus der Seele sprechen als alles andere,  wünsche ich euch allen wunderschöne und besinnliche Weihnachten ! Genießt die Zeit zusammen, denn die bekommt man nie mehr zurück! 

In Liebe,

Eure Julia!

Ein Wochenende Indonesien- Batam

21Nov2016

Raus aus Singapur und ab nach Indonesien!

Am Wochenende bin ich das erste mal mit ein paar Mädels nach Indonesien gereist. Günstiger Kurzurlaub und innerhalb 1 Stunde mit der Fähre in ein anderes Land.

Nach ca. einer Stunde Fahrt, die ca. 16€ gekostet hat, kamen wir Indonesien an. Was als erstes auffiel- die Sicherheitsbestimmungen und der singapurische Standard waren gleich Geschichte ! Ich war eher zurück nach Thailand versetzt. Trotzdem war es sehr sympathisch und alle Leute waren unheimlich freundlich ! 

Wir wurden dann vom Fähranleger mit dem Shuttle zum Resort gebracht. Die Insel an sich ist nicht sonderlich hübsch oder kulturell sehenswert. Die Landschaft dafür umso bezaubernder ! Man merkt schnell, dass es ein anderes Land ist als Singapur. Nicht so modern und entwickelt, aber definitiv hübsch! 

Am ersten Tag -Samstag -waren wir dann in dem "Stadtzentrum" was wirklich nicht schön war! Das Einkaufszentrum bestand aus unfassbar vielen Fake- Läden, die nach Plastik gestunken haben und mehreren Spielhallen, die offen waren, in denen geraucht wurde und wo Kinder gezockt haben. Das gute daran war, dass wir dort sehr günstig Alkohol kaufen konnten! Sogar günstiger als in Deutschland. Das haben wir dann natürlich ausgenutzt. Danach sind wir zurück ins Resort.

Das Resort besteht aus mehreren kleinen Hütten, direkt am Wasser und mit Blick auf die Skyline von Singapur. Die Hütten waren wirklich wunderschön und wir sind mit dem Blick aufs Meer aufgewacht. Auch die Anlage selbst war echt klasse. So wie man sich es vorstellt - Hängematten direkt am Wasser. Einen Pool und eine Bar mit dem besten Blick auf die Skyline. 




Nicht nur Alkohol war günstig , sondern auch das Seafood. Das habe ich als Liebhaber natürlich direkt ausgenutzt ;)! 

Am zweiten Tag waren wir nach einem super Frühstück Schnorcheln!


Das Schnorcheln an sich  war  nicht wirklich spektakulär.Da habe ich in Thailand klareres Wasser gehabt und mehr sehen können.  Andere Tiere und Muscheln gab es trotzdem zu sehen ! Am besten hat mir gefallen, dass wir zu einer kleinen Privatinsel gefahren sind um dort zu Schnorcheln. 

Ein Guide vom Hotel ist mit uns zu der kleinen Privatinsel gefahren. Schon die Fahrt dort hin war super! Wir haben unzählige Häuser auf Stelzen mitten im Meer gesehen, Privatinseln und die Wälder.. leider ist das Meer sehr verschmutzt. Die einzelnen kleinen Inseln haben leider kein Müllentsorgungssystem. Wirklich schade... 

Der Guide war super lustig. N.G. hieß er. Und N.G. hat mal in Hamburg gelebt. Ist mit dem Boot von Deutschland nach Dänemark gesegelt, aber hat das Leben in Indonesien zu sehr vermisst. Ein unheimlich lustiger Typ, den ich am liebsten einfach mitgenommen hätte. Nachdem er uns sehr viel über die Natur und die Einheimischen erzählt hat, hat er uns dann den Inselbewohnern überlassen. Wusstet ihr, dass die ganzen kleinen Privatinseln Indonesiens nicht mal bei Maps zu finden sind, weil die nach dem Besitzer benannt werden ?! - man lernt wohl nie aus.. 


Die Leute die auf der Insel leben wären so bemüht uns ihre Umgebung von der bestmöglichen Seite zu zeigen ! Das ist meiner Meinung nach unbezahlbar so nahe an den Menschen und deren realem Leben zu sein. Wir hatten einen wundervollen Tag auf der Insel mit tollen Erlebnissen und herzlichen Menschen die uns mit in ihre Welt genommen haben!


Am Abend sind wir dann wieder mit der Fähre zurück nach Singapur. Einen Schock hatten wir noch bevor wir in Singapur ankamen. Auf der Fähre wurde ein Video gezeigt wo erklärt wurde , dass man nur Alkohol einführen darf, wenn man mehr als 48 Stunden aus dem Land war und das waren wir nicht. Ein Schock am Ende des Trips. In Singapur endlich angekommen, sind wir dennoch an der durchaus viel strengeren Einreisekontrolle als am Flughafen vorbeigekommen. Ohne unser wertvolles Gut abgeben zu müssen!

Alles in allem ist ein Trip lohnend! Wenn auch um Natur und Wellness zu genießen, aber um aus Singapur raus zu kommen und ein günstiges Wochenende in ruhiger, schöner Umgebung zu genießen- auf jeden Fall passend!

Die ersten Tage in der neuen Heimat

30Okt2016

"Leben ist Reisen, so wie Reisen Leben ist".- Ich habe bis jetzt auf meiner Reise gelernt, dass viele Kulturen ganz unterschiedliche Schwerpunkte im Leben haben, was zu einem vollkommen anderen Lebensstil und einer anderen Lebensweise führt. Man kann es auch so sagen, dass ich die letzten Tage wohl eine Reise durch ziemlich unterschiedliche Leben hatte.

Nachdem ich in Singapur angekommen war, habe ich mich auf den Weg zu meiner ersten Unterkunft gemacht. ​​Diese habe ich über Airbnb gebucht. Ein echter Glücksgriff!  Petra, so hieß meine Vermieterin, hatte mir vorher gesagt, dass sie nicht Zuhause sei und mir den Schlüssel in den Schuh legen würde. Zunächst  eine für mich total räselhafte Sitation, denn sie wohnt in einem dieser riesen Hochhäuser. Mir kam sofort der Gedanke,dass das ja total gefährlich sei. Dem war natürlich nicht so. Sie wohnt in einem Condo. So nennt man hier die Wohnanlagen, in der die Mittel- bis Oberschicht wohnt. Diese Wohnanlagen sind nur mit Schlüsseln zugänglich die einen Chip haben. Man kommt auch nur in den 6. Stock, wenn man in diesem wohnt und das auf dem Chip gespeichert ist. Sie hatte mir vorher mitgeteilt, dass ich bitte klingeln solle und sie mir dann den Lift über ihr Handy schicken würde. Da war ich auch schon in der "Singapur-Welt" angekommen. Nachdem ich mich beim Portier als Gast (samt Reisepassnummer) eintragen musste, ging es in die Wohnung. Eine sehr gemütliche und einfache Wohung in der man sich sofort wohlfühlt. Die meisten Condos haben einen Swimmingpool, ein Fitnessstudio und meistens auch einen Tennisplatz. Für uns schon purer Luxus- hier normaler Standard. Petra, eine Tschechin und Arne, ihr französischer Ehemann, kamen eine Stunde nach mir an und haben mich herzlich aufgenommen. Petra hat mir netterweise sogar 2 Stunden bei der Wohungssuche über lokale Websites und Facebookgruppen geholfen! Tipps für Restaurants und einige Bars gabs auch noch. Besser hätte es nicht laufen können.

Am nächsten Tag ging es dann mit Valentin und seiner Familie essen. Netterweise hatte ich den Kontakt zu ihm schon in Deutschland bekommen und habe jetzt die Möglichkeit die ersten Tage in seiner Wohnung zu wohnen. Diese Wohung liegt in einem wundervollen Condo am Valley River. Neben einem atemberaubenden Blick, kann ich am Fluss entlang viele Sehenswürdigkeiten und Hotspots Singapurs zu Fuß erreichen. Außerdem ist es eine wundervolle Laufstrecke!

Die ersten zwei Tage konnte ich die super Lage der Wohnung gar nicht richtig ausnutzen, da ich zahlreiche Wohungen angesehen habe.

Das war wirklich eine Abenteuerreise für sich! Ich wollte mich auf fast alles einlassen und mich wirklich gefreut andere Kulturen auch so hautnah wie möglich kennezulernen - aber das die Lebensgewohnheiten der asiatischen Mitmenschen so außergewöhnlich sind, hätte ich niemals gedacht! Petra hatte mich schon "vorgewarnt". Zuerst habe ich mir ein Zimmer angesehen, dass ich mit einer Vietnamesin hätte teilen sollen. Wäre zwar eine Einschränkung der Privatsphäre gewesen- hätte ich mich aber drauf einlassen können. WENN da nicht noch die 6-köpfige malaysische Familie gewesen wäre, die auch in der 3 Zimmerwohung gewohnt, geschlafen und gekocht hat. Wir hätten eins der 3 Zimmer belegt. Das war mir dann zu viel als ich den Matratzenhaufen und das winzige Bad für 8 Personen gesehen hatte. Anschließend habe ich ein Zimmer angesehen, dass in einer Wohung mit 2 chinesischen und 2 malaysischen Studentinnen gewesen wäre. Mal abgesehen davon, dass dort überhaupt kein Besuch erlaubt war und um 11 Nachtruhe war, ging die Freundlichkeit der Mitbewohnerinnen so weit, dass sie sich nicht mal ein Hallo abringen konnten als ich mich vorgestellt habe. Stattdessen wurde ich wie eine Attraktion angestarrt und sie hat sich umgedreht. Das wars dann also auch schon mit dem Zimmer.

Am zweiten Tag hatte ich 6 weitere Besichtigungen. Es waren Wohungen dabei in denen ich mit einem Chinesen und seinem Sohn gewohnt hätte(die ins Badezimmer durch mein Zimmer gemusst hätten), mit einem Chinesischen Geschwisterpaar und 3 Katzen(bei einer Allergie nicht so förderlich), Zimmer ohne Fenster und ein Haus mit 10 Zimmern wo hauptsächlich Inder gewohnt haben. Mir wurde von vielen Seiten gesagt- wohne niemals mit Indern zusammen, die sind noch eigenartiger als andere Asiaten. Das habe ich mir dann auch zu Herzen genommen. Die anderen zwei der sechs Zimmer waren echt schön.

Im Endeffekt habe ich ein wunderschönes Zimmer in einem Condo gefunden ( Bilder gibts wenn ich einziehe), das aber auch seinen stolzen Preis hat. Der Preis ist mit einer mindestens 3 Zimmerwohung in Deutschland zu vergleichen. Ich werde mit einem Spanier und einem Franzosen zusammen wohnen, die beide sehr nett schienen.Und NICHT EIGENARTIG. Außerdem sind das Freunde von Petra. 

In diese Wohnung werde ich am 07.11 einziehen und solange noch in der Wohunung von Valentin wohnen.

Die nächsten Tage werde ich ein wenig Touristenkram machen und meine neue Heimat mal erkunden :) Gut feiern können die hier schonmal! Am Samstag Abend war ich mir kurz das Halloween-Spektakel am Clarke-Quay ansehen. Wunderschöne Location und coole Leute!

Nur die Preise sind eher so, dass man sich überlegt ob man sich 1-2 Bierchen mehr gönnt oder nicht. Nicht umsonst trägt Singapur wohl den Namen "teuerste Stadt der Welt".

Bangkok - allein in der facettenreichsten Stadt Thailands 

24Okt2016

Jetzt geht's wohl allein weiter! Mein Bangkok-Trip ging, nach einer gemeinsamen erlebnisreichen Zeit, mit der Verabschiedung von Nina los- schon war ich ganz allein in der großen Stadt. Die letzten 12 Tage waren geprägt von Erlebnissen aller Art! Wir haben unfassbar viel erlebt und jede Seite des thailändischen Lebens an der Küste kennenlernen dürfen! Die zahlreichen gesammelten Eindrücke lassen die Zeit endlos erscheinen und rückblickend ging sie doch viel zu schnell um. Ein bisschen merkwürdig war es schon meine Reisepartnerin allein davon ziehen zu lassen. 

Am 22. 10 ging das Bangkok Abenteuer dann los. Spät abends am Flughafen angekommen wartete die erste Herausforderung auf mich. In Bangkok am Flughafen gibt es ein Ticketsystem für Taxen. Man zieht ein Ticket und bekommt ein Taxi, welches in einer Box mit Nummer steht, zugewiesen. Am ganzen Terminal gab es aber nur einen Automaten. Nachdem ich alles gefunden hatte ging es los in die beeindruckende Stadt voller Lichter, Hochhäuser und Verkehrschaos. Schon als Beifahrer links zu sitzen ist wirklich ein komisches Gefühl. Überall hängen riesige Leinwände auf denen Filme und Fotos vom verstorbenen König gezeigt werden. 



Nach 1 Stunde war ich mit vollkommener Reizüberflutung  im Hotel angekommen. Mein Zimmer ist super schön und das gesamte Hotel sehr neu und luxuriös. Bei meinem Schnäppchen gibt es nur eine lustige Sache die es in Bangkok und auch in Singapur wohl öfter zu sehen gibt- kein Fenster! Hier seht ihr ein Foto von meiner Fensteratrappe. Ich finde es nicht schlimm, da man die in Bangkok wohl sowieso nicht das Fenster auf machen würde und es gibt überall Klimaanlagen. 

An meinem ersten ganzen Tag in Bangkok war ich auf dem Wochenendmarkt in Chatuchak und im Jim Thomson Haus. Abends bin ich dann auf der Suche einer der exotischen Garküchen durch die große Stadt geschlendert. Die kleinen fahrbaren Garküchen sind eins der Dinge die ich unheimlich vermissen werde! 



Man geht aus der Tür und überall gibt es von  Obst bis hin zu Innereien die ganze Palette thailändischer Köstlichkeiten zu kaufen! Und das auch noch zu Spottpreisen. 

So einen Markt wie den Wochenendmarkt habe ich noch nie gesehen. Innerhalb von 4 Stunden habe ich nicht mal einen Bruchteil geschafft anzuschauen! Ich hatte das Gefühl ganz Bangkok hat sich dort zum shoppen versammelt. Man findet wirklich alles und das ist keinesfalls untertrieben. Von Omis die ihren Wocheneinkauf machen und nach neuem Geschirr schauen über Designer die nach Seide und Kaschmire suchen (was es dort wirklich zu lächerlichen Preisen gibt) bis hin zu der hippen Jungendszene die sich neu einkleidet, ist alles vertreten. Ich habe mich im gleichen Zuge ein wenig für mein anstehendes Auslandssemester eingedeckt. Ich denke nicht das ich in Singapur solche Preise finden werde. Das erste mal in meinem Leben wurde ich als groß bezeichnet! Ich glaube Hosen werde ich wohl immer in Asien kaufen müssen-genau meine Länge. Nur oben rum wird es schwer. Die Thais haben wirklich einen kindlichen Oberkörper und dementsprechend geht mit ein wenig Oberweite gar nichts. Nachdem ich mich 3 mal verlaufen habe und mein Rucksack  definitiv aus allen Nähten platzen wird, habe ich mich auf zum Ursprung der weltweit bekannten thailändischen Seide gemacht - dem Jim Thomson Haus.

Neben dem Thema Seide, war die Architektur der Häuser der Mittelpunkt der Ausstellung . Dieses kleine Häusschen Ist ein Geisterhäusschen. Das findet man in Thailand überall. Die Thais glauben, dass für die Geister deren Grund und Boden man durch den Bau des neuen Heims in seinen Besitz übernimmt, ein neues Heim geschaffen werden muss. Die Hausbesitzer müssen die Geister jeden Tag mit Wasser, Essen und anderen schönen Dingen versorgen, sodass diee wohlgesinnt bleiben. 

Bei den Türzagen könnt ihr erkennen, dass eine große Stufe eingebaut ist bzw. Die Tür nur ein Loch in Der Wand ist. Auch hier hat der Aberglaube Schuld. Die Thais glauben, dass das Böse nicht über hohe Türzagen klettert und  deshalb nicht das Innere des Hauses aufsucht. 

Heute habe ich einige der  Tempelanlagen angesehen. Eigentlich wollte ich auch großen Palast ansehen. Dieser war wegen des verstorben Königs leider  geschlossen. 




Nachdem ich genug Buddhas und Mönche gesehen habe, habe ich mich auf den Weg zur Khao San Road gemacht. Die für Backpacker wohl bekannteste Straße Bangkoks. War interessant zu sehen- aber kein Muss. Habe schon so viele Backpacker und Touristenstraßen gesehen... von den Socken hat es mich nicht gehauen. 

Morgen werde ich wohl Chinatown und eine Skybar besuchen. Bilder und Bericht folgen dann :)! 

2 Tage Phi Phi 

17Okt2016

Hostel adé! 

Nach 2 Tagen Hostel mit Kakalaken und unendlich vielen Katzen als Mitbewohnern (auf der ganzen Insel) gehts für uns jetzt auf den Weg nach Khao Lak. 

Phi Phi Don ist eine der beliebtesten Ziele für Backpacker und das hat man auch deutlich gemerkt. Das Leben war komplett auf diese ausgerichtet und hat von unzähligen Hostels und Divingstations, zahlreiche Bars und kleinen Restaurants bis hin zu Ladyboys, alles zu bieten. Luxuriöse Hotels gibt es nur wenige. 

Es gab viele Baustellen und der Strand wird auch hier- ganz a là Sylt - aufgeschüttet. 

Für Naturliebhaber nicht das beste Ziel- für feierwütige Taucher schon. 

Aber wenn wir schon mal da sind machen wir auch alles mit- war unser Motto. So folgten nach dem Besuch des obligatorischen Viewpoints und leckerem Essen am Strand, der erste "Eimer" und eine Runde Bierpong. Australier, Amerikaner und Neuseeländer gabs im Überfluss. 


Da in Thailand der König verstorben ist, wurde an dem Abend leider keine Musik gespielt, sodass wir dann auch recht früh im Hostel waren. Die erste Nacht war ziemlich kurz. Harte Matratzen und viele Feierlustige vor unserem Fenster, verhinderten einen ruhigen Schlaf. Aber - wir sind ja noch jung ;).

Am zweiten Tag haben wir eine Tagestour zu umliegenden Inseln gemacht. Die war wirklich klasse die Umgebung Phi Phi Dons ist auf jeden Fall mehr als sehenswert !! Atemberaubende Strände(auch mit Affen), aufregende Kletterpartien und wunderschöne Buchten zum Schnorcheln, inklusive Sonnenuntergang wurden uns geboten. Die Fahrt mit einem der typischen Longtailboote war definitiv nichts für einen schwachen Magen! Das Wasser war ziemlich unruhig, sodass wir sehr schaukelten. In manchen Momenten hat man nur gedacht- hoffentlich kommt nicht die nächste Welle  und schlägt das überaus vertrauenserweckende Boot auseinander. Eine durchgängige Dusche war also noch das netteste daran. Nachdem wir dann 2 mal auf Steine gelaufen waren und der nette Ire bei uns an Board, dem Fahrer geholfen hat uns  rauszumanövrieren, ging es zurück nach Phi Phi Don. Bei der Tagestour waren auch 3 deutsche Pärchen dabei- witziger Weise auch eins aus dem ganz hohen Norden :)!

Nach einem super Abendessen, ein zwei Drinks und netten Gesprächen mit ein paar Tauchern war der Besuch auf Phi Phi für uns auch fast vorbei. Heut um 7 Uhr ging es für uns schon mit dem Boot nach Krabi und dann mit dem Bus nach Khao Lak weiter. Auch grade, liegen wir auf dem Bootsdeck, schaukelt es wieder gewaltig. Bei einem großen Dampfer noch beängstigender. 

Fazit- Phi Phis Buchten sind ein Taucherparadies und die umliegenden Inseln und Strände muss man gesehen haben! Die Hauptinsel an sich würde mich für einen anderen Urlaub nicht noch mal reizen. 

Phi Phi als zentraler Punkt ja - nur für die Insel- nein. 

Next stop - Phi Phi 

14Okt2016

Auf geht's vom einen ins andere Paradies ! 

Ich sitze grade auf einem Boot in Richtung Phi Phi und hatte wunderschöne erste 3 Tage am Railay Beach in Krabi. 

Den ersten Tag haben wir sehr entspannt verbracht, mussten ein wenig Schlaf nachholen. Im Flieger gabs nur 2 Stunden Schlaf. Wir hatten uns gewundert warum das Licht schon um 4(deutscher Uhrzeit) ausgeschaltet wurde und haben dann, als wir grad eine Stunde geschlafen hatten und es schon Frühstück gab, bemerkt dass die Uhren wohl im Flieger schon anders ticken. Nach dem Zwischenstopp in Bankok ging es weiter nach Krabi. 

Als wir in Krabi am Flughafen angekommen waren, ging es super unkompliziert weiter. Erst mit dem Bus und dann mit einem landestypischen Boot in Richtung Hotel. Die Fahrt war schon spannend! In Deutschland würden diese Boote definitiv keinen TÜV bekommen! 

Welcome to Paradise- war unser erster Gedanke ! 

Die Landschaft ist so beeindruckend und wunderschön! Noch viel beeindruckender als man sich das immer ausmalt wenn man Fotos sieht! 

Nach dem ersten atemberaubenden Eindruck Thailands ging es dann ins Hotel. Auch das war wunderschön! Es gab anstatt von Zimmern, kleine Bungalows die echt hübsch waren. 



Frühstücken und Abendessen direkt am Strand- könnte man jeden Tag haben. 

Die Atmosphäre ist super freundlich und unglaublich romantisch!  Die ersten Thaimassagen durften natürlich auch nicht fehlen ;) ! 

An den Straßen gibt es kleine einfache Garküchen die viel landestypische Gerichte anbieten und immer frisches Seafood in einem Kühler stehen haben. Aus diesem kann man sich was zum grillen aussuchen . Wie ihr alle wisst, hab ich mich natürlich dafür entschieden :) und der Nachtisch ist hier auch fantastisch! 

Am zweiten Tag haben wir, nach ein wenig Morgensport am Strand, einen Ausflug an den benachbarten Strand gemacht. Zu dem sind wir rübergeschwommen. Zwischen  ein paar Erkundungstouren haben wir frische Kokosnüssen am Strand genossen und die Fruchtshakes getestet.

Am dritten Tag haben wir dann eine 4 Inseltour gemacht. Die war atemberaubend! Das Schnorcheln war wunderschön und die kleinen Inseln wirklich wie im Paradies! Es ging von Tup Island, Poda Island, Chicken Island und einer uns unbekannten Insel. 

Nicht nur die Inseln waren sehr interessant und außergewöhnlich - auch die anderen Touristen. Von in Ganzkörperanzügen eingehüllte Chinesen bis hin zu Indern die Fotos mit mir machen wollten, weil ich so blutiful sei, war alles dabei.

Blond zu sein hat auch Vorteile :D - bei der Bootstour durften Nina und ich auf dem Dach des Bootes mitfahren und hatten den besten rundum Blick! 



Für uns geht das Abenteuer jetzt weiter und ich freue mich  Thailand weiter zu erkunden! 

Ein großes "Dankeschön" an all meine Liebsten!

11Okt2016

"Ein Schiff ist im Hafen am sichersten, aber das ist es nicht, wozu Schiffe gebaut werden"-auch wenn es ein Standardzitat ist, finde ich es ziemlich passend. 

(Original folgt ) 


Die letzten Tage habe ich mit einer Verabschiedung nach der anderen verbracht. Selbst jetzt, wo ich im ersten Flieger sitze, kann ich es noch gar nicht richtig glauben und es scheint so unrealistisch ein halbes Jahr weg zu sein. 

Auch wenn es Zuhause am schönsten ist, freue ich mich riesig auf meine Abenteuer! Und da eine Reise niemals ohne Komplikationen losgehen kann, sitze ich jetzt nach ein paar abenteuerlichen Stunden, auch anders als geplant -allein- im Flieger. Aber ab München fliege ich dann mit Nina weiter über Bangkok nach Krabi :)!

Ich möchte mich bei euch allen bedanken! Vor allem bei denjenigen die mich in den letzten Wochen bei meinen Vorbereitungen unterstützt haben und ermöglicht haben, dass ich das alles so umsetzen kann. Der größte Dank geht an meine Mutti und meinen Vati, die wirklich die Besten sind ! Neben einem klasse Praktikum bei GP Joule haben Britta und Jochen es mir ermöglicht auch diese Saison bei Ihnen im Restaurant zu kellnern. Auch wenn ich oft sehr viel gearbeitet hab und unfassbar viel unterwegs war, war es echt eine tolle Zeit! Und ich werde es vermissen! 

Neben der kleinen Finanzspritze durchs Kellnern, habe ich letzte Woche zusätzlich eine Stipendienzusage bekommen und werde für mein Auslandssemester gefördert ! Das viele lernen neben der Arbeit zahlt sich aus :)! 

Angefangen bei Fettnäpfchenreisebegleitern (damit das kleine Blondchen keine peinlichen Begegnungen hat) und Glücksbringern bis hin zu dem flauschigsten Nackenkissen der Welt und wundervollen persönlichen Lesezeichen habt ihr ordentlich vorgesorgt und ich habe schöne Erinnerungen, die mich auf meiner ganzen Reise begleiten. Mein bisschen Heimat.

Ihr seid alle echt unglaublich ! Ich habe wirklich eine unfassbar tolle Familie und Freunde! Jeden einzelnen werde ich vermissen und freue mich jetzt schon wenn ich euch wieder sehe! 

Aber zuerst- ab nach Thailand :)!